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Direktlieferung an Dritte für nicht vorrätige Artikel
Sonderbestellung / Einzelhandel ohne Lagerbestand · 9.3.2026
SAP Retail-Fallstudie zum Umgang mit Sonderbestellungen und nicht vorrätigen Artikeln durch Drittverkäufe, automatische PR-Erstellung und direkte Lieferantenlieferung.
Projektübersicht
Der Einzelhändler wollte mehr Artikel verkaufen, als er vernünftigerweise in den Filialen oder im Distributionszentrum vorrätig halten konnte. Nicht auf Lager befindliche Artikel stellten eine kommerzielle Chance dar, aber das Ausführungsmodell musste kontrolliert bleiben. Das gewählte Szenario war ein Third-Party-Prozess, bei dem die Kundenbestellung die Beschaffung beim Lieferanten auslöst und der Lieferant direkt an den Kunden versendet.
Geschäftliche Herausforderungen
- Sonderbestellungen verursachten manuellen Beschaffungsaufwand, nachdem das Verkaufsgespräch bereits stattgefunden hatte.
- Benutzer benötigten Einblick in die kunden- und lieferantenseitige Seite der Transaktion.
- Der Prozess musste die kommerzielle Expansion unterstützen, ohne das Lagerrisiko zu erhöhen.
- Die Abrechnungsdisziplin könnte nachlassen, wenn die Ausführung des Lieferanten und der Status der Kundenbestellung nicht verknüpft wären.
Design der SAP-Retail-Lösung
- Strukturierte das Szenario als Drittanbieter-Verkaufsprozess für nicht vorrätige Artikel.
- Automatische Bestellanforderungserstellung aus der Kundenauftragsposition verwendet.
- Die Anforderung wurde in eine Lieferantenbestellung zur direkten Lieferung an den Kunden umgewandelt.
- Die Überprüfung der Lieferantenrechnung und die Rechnungsstellung an den Kunden wurden mit der gleichen End-to-End-Bestelllogik abgestimmt.
Erwartete geschäftliche Auswirkungen
- Erweiterung des verkaufbaren Sortiments, ohne den Einzelhändler zu zwingen, lokale Lagerbestände zu halten.
- Die Lagerbelastung für sich langsam drehende oder kundenspezifische Artikel wurde reduziert.
- Verbesserte Transparenz von der Kundenanfrage bis zur Ausführung durch den Lieferanten.
- Erstellung eines skalierbaren Modells für Sonderbestellungen und Endlos-Gang-Verkäufe.
Empfohlene nächste Schritte
Die nächste Stufe kann die kundenorientierte Statuskommunikation, die Überwachung des Lieferanten-Servicelevels und die Margenanalyse nach Sonderauftragskategorie umfassen.
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