Insights
Transfers zwischen Filialen und lokaler Lagerausgleich
Einzelhandelsnetzwerk mit mehreren Filialen · 6.3.2026
Entwurf einer Fallstudie, die zeigt, wie SAP Retail- und Fiori-Store-Apps Transfers zwischen Filialen formalisieren und den Bestandsausgleich in einem Einzelhandelsnetzwerk verbessern können.
Projektübersicht
Der Einzelhändler verfügte über genügend Gesamtbestand im Netzwerk, jedoch nicht immer am richtigen Ort. Während in einem Geschäft vermeidbare Engpässe herrschten, konnte es bei einem anderen nahegelegenen Standort zu Überbeständen desselben Artikels kommen. Das Unternehmen benötigte eine diszipliniertere Möglichkeit, den Lagerbestand in den Filialen auszugleichen und interne Transfers zu formalisieren, ohne sie zu einer unkontrollierten Problemumgehung zu machen.
Geschäftliche Herausforderungen
- Ungleichgewichte bei den Lagerbeständen in nahegelegenen Geschäften verringerten das Serviceniveau und erhöhten das Preisabschlagsrisiko.
- Dringende Überweisungen wurden oft informell statt durch einen prüfbaren Prozess koordiniert.
- Filialteams hatten nicht immer einen einfachen Überblick darüber, was zur Übertragung verfügbar war.
- Wiederholte lokale Problemumgehungen machten es schwierig, geplante Mobilität von Ad-hoc-Brandbekämpfung zu unterscheiden.
Design der SAP-Retail-Lösung
- Strukturierte Lagerbewegung von Filiale zu Filiale durch standardmäßige transferorientierte SAP-Fiori-Apps.
- Definiert, wann der Transfer zwischen den Filialen oder die Bewegung innerhalb der Filiale bzw. die Auffüllung aus dem Vertriebszentrum verwendet werden soll.
- Verbesserte Sichtbarkeit für Ausgabe- und Empfangsstandorte durch einen gemeinsamen Dokumentenfluss.
- Einrichtung einer Governance-Ebene für Übertragungsanfragen, Bestätigungen und Ausnahmebehandlung.
Erwartete geschäftliche Auswirkungen
- Bessere Nutzung des verfügbaren Bestands, der bereits im Netzwerk vorhanden ist.
- Reduzierte Umsatzeinbußen aufgrund lokaler Engpässe.
- Verbesserte Rückverfolgbarkeit des Bestands und Benutzerverantwortung für interne Bewegungen.
- Unterstützung disziplinierterer lokaler Entscheidungen, ohne den Prozess zu verkomplizieren.
Empfohlene nächste Schritte
Eine starke nächste Phase wären Transferpriorisierungsregeln, Genehmigungsschwellenwerte für hochwertige Artikel und Analysen nach Region oder Filialcluster.
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