Beherrschung der Stammdatenkonfiguration für Kunden in SAP SD
24.1.2026 ·
<p><strong>Wofür es verwendet wird / Warum es in SD benötigt wird</strong></p><p><strong> Enthält die kommerziellen, finanziellen und SD-spezifischen Daten des Kunden (Preisgestaltung, Versand, Abrechnung), damit Aufträge, Lieferungen und Rechnungen korrekt gebucht werden können.</strong></p><p><strong>Kundenstammdaten in SAP SD sind mehr als nur eine Liste von Kundendetails – sie sind die Grundlage jedes Verkaufsvorgangs. Sie speichern wesentliche Informationen, die die Preisgestaltung, Lieferung, Abrechnung und Kontenzuordnungen bestimmen.</strong></p><p><br></p><p><strong>Die Kundenstammdaten sind in drei Ansichten unterteilt:</strong></p><ol><li><strong>Allgemeine Daten – Name, Adresse, Kontaktdaten (unternehmenscode- und vertriebsbereichsübergreifend).</strong></li><li><strong>Unternehmenscode-Daten – Zahlungsbedingungen, Abstimmungskonto (FI-spezifisch).</strong></li><li><strong>Vertriebsbereichsdaten – Versandbedingungen, Preisgruppe, Lieferpriorität (SD-spezifisch).</strong></li></ol><p><br></p><p><strong>Wichtige Konfigurationspunkte:</strong></p><ul><li><strong>Kontogruppen: Steuern die Feldauswahl und Nummernkreiszuweisung. Beispiel:</strong></li><li class="ql-indent-1"><strong>0001 – Sold-to Party (Rechnungsempfänger)</strong></li><li class="ql-indent-1"><strong>0002 – Ship-to Party (Lieferempfänger)</strong></li><li><strong>Nummernkreise: Intervalle definieren und Kontogruppen zuweisen.</strong></li><li><strong>Partnerfunktionen: Identifizieren Rollen wie Sold-to, Bill-to, Payer, Ship-to.</strong></li><li><strong>Feldauswahlgruppen: Sicherstellen, dass obligatorische, optionale oder ausgeblendete Felder den Geschäftsanforderungen entsprechen.</strong></li></ul><p><br></p><p><strong>Konfigurationspfad:</strong></p><p><strong> SPRO → Financial Accounting → Accounts Receivable and Accounts Payable → Customer Accounts → Master Data → Preparations for Creating Customer Master Data</strong></p><p><strong><span class="ql-cursor"></span></strong></p><p><strong>Berater-Einblick:</strong></p><p><strong> Überprüfen Sie bei globalen Rollouts immer die Adressformatierung auf länderspezifische Regeln und integrieren Sie, wo möglich, das Postleitzahlenverzeichnis von SAP. Dies verhindert Probleme in Ausgabeformularen und EDI-Nachrichten.</strong></p>
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